Seit 2023 konnten durch solidarisch pilgern bereits rund 53.000 Euro für soziale Projekte in der Region Trier gesammelt werden. Doch wichtiger als die Summe ist die Idee dahinter: Mit jedem Schritt Menschen Hoffnung schenken.
Mit meinem Hobby etwas Gutes tun
Pilgern gehört seit vielen Jahren zu meinem Leben. Ich liebe es, unterwegs zu sein, die Natur zu erleben, Menschen zu begegnen und Zeit für Gott und für mich selbst zu finden.
Vor einigen Jahren entstand dabei ein einfacher Gedanke:
Kann mein Hobby nicht mehr sein als ein persönliches Erlebnis? Kann jeder Schritt auch einem anderen Menschen helfen?
Aus dieser Frage wurde solidarisch pilgern.
Die Idee ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Ich gehe auf Pilgerwegen durch Europa. Menschen begleiten diesen Weg mit ihrer Spende. Gemeinsam unterstützen wir ein konkretes soziales Projekt hier in unserer Heimat – in Trier und der Region.
So wird jeder Kilometer zu einem Zeichen der Solidarität. Jeder Schritt erzählt davon, dass wir gemeinsam etwas bewegen können.
Was bisher möglich wurde
Den Anfang machte die Unterstützung der Elternwohnung der Villa Kunterbunt Trier. Schwerkranke Kinder brauchen ihre Eltern an ihrer Seite. Dank vieler Unterstützerinnen und Unterstützer konnten 7.000 Euro für dieses wichtige Projekt gesammelt werden. http://www.villa-kunterbunt-trier.de
Es folgte ein Projekt für den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Trier. Mit 11.000 Euro konnte ein Unterstand für wohnungslose Frauen mitfinanziert werden – ein geschützter Ort für Frauen, die in einer schwierigen Lebenssituation Schutz und Sicherheit benötigen. http://www.skf-trier.de
Die bislang größte Aktion führte 2026 auf dem Chemin d’Amadour durch Südwestfrankreich. Trotz des vorzeitigen Endes der Pilgerreise wegen extremer Hitze kamen rund 35.000 Euro zusammen. Mit dieser Spende wird der Kinderschutzbund Trier eine neue Beratungsstelle für Kinder und Familien aufbauen. http://www.kinderschtzbund-trier.de
Insgesamt konnten bisher rund 53.000 Euro für soziale Projekte in unserer Region gesammelt werden.
Jede einzelne Spende hat dazu beigetragen. Dafür bin ich von Herzen dankbar.
Eine Idee mit Zukunft
Mit jeder Pilgerreise wurde mir deutlicher, dass solidarisch pilgern mehr sein kann als eine einzelne Spendenaktion.
Ich wünsche mir, dass daraus eine dauerhafte Initiative entsteht.
Der Pilgerweg darf sich jedes Jahr ändern.
Das Spendenprojekt darf sich jedes Jahr ändern.
Die Idee bleibt:
Schritt für Schritt helfen.
Deshalb möchte ich jedes Jahr mit einer neuen Pilgerreise ein konkretes soziales Projekt unterstützen. Immer mit einem klaren Ziel. Immer transparent. Immer dort, wo Hilfe unmittelbar bei den Menschen ankommt.
Gemeinsam neue Projekte verwirklichen
Ich bin deshalb auf der Suche nach sozialen Einrichtungen und gemeinnützigen Organisationen aus Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg, die ein konkretes Projekt verwirklichen möchten.
Besonders am Herzen liegen mir Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien. Entscheidend ist jedoch nicht die Größe einer Organisation, sondern eine gute Idee, die das Leben von Menschen nachhaltig verbessert.
Ich möchte keine allgemeinen Haushalte finanzieren, sondern Projekte ermöglichen, die ohne eine solche Spendenaktion vielleicht noch lange warten müssten.
Wenn Sie glauben, dass Ihr Projekt zu solidarisch pilgern passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht. Vielleicht wird Ihre Idee das Ziel der nächsten Pilgerreise.
Denn am Ende geht es nicht darum, wie viele Kilometer ich zurücklege.
Es geht darum, wie viele Menschen wir gemeinsam erreichen.
Andreas Müller
Solidarisch pilgern – Schritt für Schritt helfen.
